HanseLifter Aluminiumleitern
Sicherer Umgang bei der Arbeit mit Leitern
Jährliche ereignen sich mehr als 45.000 gemeldete Arbeitsunfälle mit Leitern, die Dunkelziffer wird auf mehr als doppelt so hoch geschätzt. Dabei ist es recht unkompliziert mit einer Leiter zu arbeiten, wenn Sie sich an Grundregeln halten.
Um einen sicheren Umgang mit Leitern zu gewährleistenstehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen in der Pflicht. Während der Arbeitgeber, oder der Vorgesetzte, dafür zu sorgen hat, dass für jede Arbeit das richtige Arbeitsmittel zur Verfügung steht und dieses regelmäßig gewartet wird, muss der Arbeitnehmer dafür Sorge tragen, Mängel und Beschädigungen sofort zu melden und sich vor jedem Einsatz mit der Leiter von deren Funktionalität zu überzeugen.
Betriebsanweisung für HanseLifter Leitern herunterladen
Beim arbeiten auf der Leitern oder mit der Leiter sollten verschiedene Punkte immer berücksichtigt werden:
- prüfen Sie die Leiter vor jedem Gebrauch und verwenden Sie nur funktionstüchtige Leitern
- wählen Sie eine, der Arbeitshöhe angemessene Leiter aus
- sichern Sie die Leiter gegen ver- oder abrutschen
- Leitern dürfen nicht behelfsmäßig zusammengesetzt oder verlängert werden.
- Herkömmliche Stehleitern dürfen nicht als Anlegeleiter benutzt werden, da der belastete Holm nicht auf den Boden reicht. Das Gelenk wird somit überlastet und kann brechen.
- Leitern müssen Schmutzfrei sein.
- Es ist festes Schuhwerk mit ausreichend profilierter Sohle zu empfehlen.
- Leitern benötigen ausreichend tragfähigen Untergrund.
- Bei Anlegeleitern ist ein sicherer Anlegepunkt zu beachten.
- Lastverteilende Unterlagen sind bei weichem Boden zu empfehlen.
- Von Stehleitern aus ist das Übersteigen auf andere hochgelegene Arbeitsplätze oder Einrichtungen verboten.
- Bei nicht vermeidbaren Einsätzen in über 7 m Höhe oder bei längerem Aufenthalt auf der Leiter sind Auffanggurte zu benutzen.
- Bei Arbeiten von Anlegeleitern aus dürfen die oberen drei Sprossen nicht betreten werden.
- Vor jeder Benutzung ist eine Leiter unter folgenden Kriterien zu überprüfen:
- Fluchthaltigkeit, Verwindungen, Verbiegungen
- Materialschwächung (Abnutzung, Fäulnis)
- Reparaturstellen
- Anbruchstellen
- Risse (durchgehende Risse bei Holzleitern, Haarrisse bei Metalleitern)
- Gängigkeit von Gelenken
- Zustand der Leiterfüße
- Zustand und Befestigung der Zusatzbauteile